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zweiundfünfzig sie Nacht.
Tchah Chatun, welche inzwischen gar nichts mehr von ihrem Sohne gehörthatte, ward jeden Tag besorgter um ihn. Ihre Unruhe nahm in einem solchen
Grade zu, daß sie nicht mehr schlafen konnte, und da sie vor ihrem Gatten schweigenmußte, wendete sie sich an einen alten klugen Diener, den ibr ihr Onkel mitgegebenhatte, und sagte ihm, als sie eines Tags allein bei ihm war: „Treuer Diener
von meiner Kindheit an, kannst du mir keine Kunde von meinem Sohne verschaffen,oder glaubst du, ich sollte mich an den Kaiser wenden?" — „Meine Herrin! da dndas Leben deines Sohnes im Anfänge verheimlicht hast, so darfst du auch jetzt,stünde selbst dein Sohn hier vor dir, nichts cingestehen, sonst würdest du alleAchtung beim König verlieren und er würde dir gar nichts mehr glauben. Kannst dumir aber Mittel verschaffen, von hier abzukommen und deinen Sohn aufzusuchcn, sowill ich keine Mühe sparen, um seinen Aufenthalt zu erforschen und dir Nachricht vonihm zu geben." Die Königin erwiderte: „Nimm so viel Geld als du willst aus meinemSchatze; als Vorwand zu deiner Abreise werde ich meinem Gatten sagen, ich habe nochaus der Zeit meiner ersten Ehe Geld in meiner Hcimath verborgen, von dem Niemand