Vierhundert und cinundsünfzigfle Nacht. ßgH
zunickkehrt. Wir beschwören dich daher, stürze dich nicht wieder in die Gewalt deinesFeindes, rette dein Leben und gehe nicht wieder zu deinem Onkel; entfliehe von hierso schnell du kannst, denn fällst du ihm wieder in die Hand, so wird er dich keineStunde leben lassen." Malik Schah dankte ihnen und fragte sie, wohin er sich wendensollte? Sic riethen ihm, nach Griechenland zu seiner Mutter zu gehen. Er entgegneteaber: „Meine Mutter bat, als der Kaiser bei meinem Großvater um sie auhielt, ihmnichts von mir gesagt, nun mag ich sie nicht zur Lügnerin machen." Sie sagten:„Du hast Recht, doch hier ist dein Leben in Gefahr, du mußt fort und auf irgend eineWeise anderswo zu leben suchen."
Die Leute schenkten ihm dann einiges Geld, Kleider und Lebensmittel und begleitetenihn, bis er fern von der Stadt war. Malik Schah reiste dann immer fort, bis erdas Gebiet seines Onkels im Rücken hatte und in ein griechisches Städtchen kam, woer bei einem Gutsbesitzer als Taglöhner arbeitete.
Hier bemerkte Schehersad den Tag, weßhalb sie ihre Erzählung unterbrach. Inder folgenden Nacht aber erzählte sie weiter:
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