Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
694
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Vierhundert und einuirdsünfzigste Nacht.

der Umgebung seines Oheims von der Jagd zurück und wollten neben ihm ausruhcnund ihre Pferde tränken. Malik Schah ging auf sie zu und fragte sie im Laufedes Gesprächs, ob Vahlawan ein guter König wäre? Sie sagten lachend:Waehast du fremder Bettler dich um den König zu kümmern?" Malik Schah antwortete:Er ist mein Onkel."Es scheint, du bist toll," sagten die Leute erstaunt.Wir wissennur von einem Neffen des Königs, der im Kerker war, dann in den Krieg gegenUngläubige gesandt und von diesen gctödtet ward."Eben dieser Neffe bin ich,"versetzte Malik Schah;die Ungläubigen haben mich nicht getödtet, sondern nur voneiner Citadclle herabgcstürzt." Als sic ihn näher betrachteten, erkannten sie ihn wieder,stunden vor ihm auf, küßten ihm die Hände voller Freude und sagten:O unser Herr!du bist Sohn eines Königs und verdienst, selbst König zu seyu; wir wünschen vonHerzen deine Erhaltung, da Gott die verbrecherischen Absichten deines Onkels vernichtethat, der, nur um dich zu verderbe», dich an einen Ort gesandt hat, von dem Niemand