Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
681
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Vierhundert und achtunduierzijiste Vacht, 081

Löwen sah, entfloh sie in ein Nebenzimmer; der Löwe ging ans de» Prinzen los undverwundete ihn an der Schulter, lief dann in's Zimmer, wo die Amme war, und zerriß

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sie, den Prüizen aber ließ er ohnmächtig liegen. Als die Jäger den Löwen in derHöhle wußten, stellten sie sich an die Oeffnung derselben; da hörten sie das Geschreider Amme und des Prinzen, nach einer Weile aber war Alles still, so daß sie dachten:der Löwe hat sie getödtet. Sie blieben aber doch vor der Höhle stehen, und so oft derLöwe hinaufklettern wollte, warfen sie mit Steinen nach ihm, bis sie ihn zu Bodensinken sahen; dann stieg Einer hinunter und tödtete ihn. Da fand der Jäger de»verwundeten Prinzen, und im Nebenzimmer die todte Amme, an der sich der Löweschon satt gegessen hatte. Er sah auch die verschiedenen Vorräthe, die in der Höhlewaren, benachrichtigte seine Gefährten davon und reichte sie ihnen hinauf; zuletzt nahmer auch den Prinzen aus der Höhle und trug ihn in sein Haus, pflegte seine Wundeund behielt ihn bei sich, denn er wußte nicht, wem er angehörte. Auch konnte derPrinz auf seine Fragen nicht antworten, weil er noch ganz klein war, als er in dieHöhle getragen wurde. Der Jäger gewann bald den Prinzen sehr lieb und nahm ihnals sein Kind an, führte ihn mit sich auf die Jagd und lehrte ihn reiten'. Der Prinzwar in seinem zwölften Jahre schon ein wackrer Jäger; übte aber dabei auch Straßenraub. !

Tausend und eine Nacht, n

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