Vierhundert und stebenundvierzigste Tlncht.
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entgegnete: „Der Tod ist nicht in enron Worten und nicht in enerm Neid, er ist einauf der Stirne geschriebenes Urtheil; steht er auf meiner Stirne, so wird er eintreffen,da hilft keine Vorsicht und kein Bemühen, wie es uns die Geschichte des KönigsIbrahim und seines Sohnes lehrt." — „Was war das für eine Geschichte?" fragteder König. Da erzählte der Jüngling:
Geschichte des Ltönigs Ibrahim und seines -SolineF.
O König, es war einmal ein Sultan, welcher Ibrahim hieß, und trotz seinergroßen Macht sich doch unglücklich fühlte, denn er hatte keinen Sohn und fürchtete, seinReich möchte an einen Fremden übergehen. Erst nach einer mehrjährigen fruchtlosenChe gebar ihm eine neugekaufte Sklavin einen Sohn, worüber er sich so sehr freute,daß er einen Jeden, der ihn zu beglückwünschen kam, reichlich beschenkte. Als auchdie Sterndeuter der Hauptstadt dem König ihre Glückwünsche darbrachten, bat er sie,ihm die Zukunft des neugebornen Sohnes zu enthüllen. Die Sterndeuter machten ihreBerechnungen, um den Stern deS Prinzen zu finden, fuhren zusammen und wurdenganz blaß. Da sagte ihnen der König: „Ihr habt nichts zu fürchten, offenbaret mirnur die Wahrheit, wie sie sich auch gestalten mag." Sie erwiderten: „Wir habengesehen, daß er im siebenten Jahr in Gefahr seyn wird, von einem Löwen zerrissen zuwerden; entgeht er dieser Gefahr aber, so wird noch etwas Schlimmeres eintreffen." —„WaS denn?" fragte der König. Sic antworteten: „Wir werden cs nicht sage», bisuns der König cs befiehlt und uns nochmals verbürgt, daß wir nichts zu fürchten haben."Als der König darauf bestand, Alles wissen zu wollen, fuhren sie fort: „Wenn er demLöwen entkömmt, wird der König durch ihn um'ö Leben kommen."
Sch eher sad unterbrach ihre Erzählung, um sic in der nächsten Nacht alsofortzusetzen:
UM