Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
659
Einzelbild herunterladen
 

Vierhundert und zn>ciui,d»ierzigste Vucht. sjgg

gerettet werden." Dem Schloßverwalter aber, der den Rath gegeben hatte, sie in dieWüste zu führen, schenkte sie ein kostbares Kleid und sagte ihm:Ein Mann, wie du,verdient in der Nähe von Königen angesehen zn leben." Kaum hatte sie so gesprochen,da ernannte ihn Chosru zum Statthalter über eine seiner größten Provinzen.

Du siehst, mächtiger König," sagte der Jüngling,daß, wer Gutes übt, auchwieder Gutes findet, und daß der Unschuldige kein böses Ende zu fürchten hat. Auch ichbin unschuldig; drum hoffe ich, daß dir Gott die Wahrheit zeigen und mir gegen meineFeinde und Verläumder den Sieg verschaffen wird." Als der König dies hörte, legtesich sein Zorn; er ließ den Jüngling wieder in's Gefängniß zurücksühren und sagte:Wir wollen warten bis morgen."

Schehersad schwieg, um in der nächsten Nacht also fortzufahren: