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Ehre. Auch ließ der König dem Empfehlungsschreiben gemäß seine Tochter vor dem!Prinzen erscheinen, und bald wurde die Verlobung gefeiert. Am Hochzeitstage war der ^Prinz aber so ungeduldig, seine Braut unvcrschlcicrt zu seben, daß er durch ein Loch!sah, das in der Wand war, welche ihn von seiner Braut trennte. Dies bemerkte seine!Schwiegermutter und cs mißfiel ihr so sehr, daß sie sich von einem Diener zwei ieiserne Stangen bringen ließ, und als der Jüngling wieder an's Loch kam, ihm die!
Augen damit ausstieß. Der Jüngling stieß ein jämmerliches Geschrei aus, fiel inOhnmacht und alle Freude ward in Trauer verwandelt.
„Du sichst, o König!" sagte der Gefesselte, „was das Ende der Uebercilung ist;die Ungeduld dieses Prinzen hat ihm lange Neue zugczogcn; ebenso bereute nachherseine Schwiegermutter ihre unbesonnene That, als es zu spät war. Drum, o König!laß mich nicht zu schnell umbringen, du kannst mich ja immer noch tödten lassen." Alsder König dies hörte, legte sich sein Zorn wieder und er ließ den Jüngling wiederin's Gefängniß zurückführen.
Am fünften Tage kam der fünfte Vizier, der Djabur hieß, verbeugte sich vordem König und sagte: „O König! deine Ehre erheischt, daß, wenn Jemand in deineWohnung blickt, du ihm sogleich die Augen ausstechen lassest; was mußt du erst Dem