Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
613
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Vierhundert und einuuddreihigste lilachl, 013

Dan» sprach Abu Nawas:

Eine Nacht saß sie vom Weine gcröthct im Schlosse, ein grüner Mantelumhüllte ihren schönen Körper; da sagtest du ihr: gewähre mir doch eineZusammenkunft! Besuche mich morgen, cntgcgncte sie; als du aber licbestrunkcnerschienst, sagte sic: der Tag löscht die Worte der Nacht aus."

Raschid sagte:Gott verdamme dich, Abu Nawaö! Man glaubt ja, du wärestzugegen gewesen." Er ließ Jedem sünftauscnd Drachmen geben, Abu Nawas aberzehntausend und noch ein kostbares Ehrenkleid.

Dann fuhr Schehcrsad fort:

Geschichte der Dichter mit Omar, Sohn des Abd Alasis.

Man erzählt ferner: Als Omar, Sohn des Abd Alasis, Chalif wurde,

verfügten sich die Dichter zu ihm, wie sie cs bei den früheren Chalifen gewöhnt waren.Sic warteten lange vor der Thüre und wurden nicht vorgelassen. Als endlich ein Mann,

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Namens Adi, zum Chalifen ging, bat ihn der Dichter Djerir, er möchte doch ihmund den übrigen Dichtern beim Chalifen Zutritt verschaffen.