Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Vierhundert und dreißigste Nacht

Eon allen sieben Schwestern war indessen doch die jüngste über die günstigeLösung der Schicksale Hassans und über seine Anwesenheit a»i glücklichsten. Sicweinte lange vor Freude an seinem Halse und ließ sich jede Einzclnheit seiner Reiseabenteuervon ihm erzählen. Aber auch ihn beglückte das Wiedersehen seiner Freundin, die stetsso innigen Antheil an ihm genommen, und zu wiederholten Malen versicherte er sie, erwerde nie vergessen, wie viel Gutes sie ihm erwiesen. Hassans Freundin wandte sichdann zu Manar Alnisa, umarmte sie, drückte sie und ihre Kinder an ihre Brustund sagte:O Prinzessin! hattest du denn kein Mitleid in deinem Herzen, daß du mitden Kindern diesen Mann verlassen, ihm so viele Leiden verursachen und ihn in sogroße Gefahren stürzen konntest?" Manar Alnisa antwortete lächelnd:O meineHerrin: was seyn soll, das geschieht; Niemand kann seinen Bestimmungen entfliehen.Es war einmal über meinen Gatten verhängt, er solle fremdes Brod essen und fremdesWasser trinken und ganz fremde Menschen sehen; nun laß uns Gott für seine Rettungloben." Hassan brachte zehn Tage in allerlei Festlichkeiten und Belustigungen auf demSchlosse zu. Dann machte er sich reisefertig und seine Freundin gab ihm viele Kostbarkeiten,Speisen und Getränke mit. Als die Stunde der Abreise herannahte, sprach Hassanfolgende Verse:

TiNisrnd und eine Nacht. II.

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