Vierhundert und tiieru»dzw>in,;i>,ste lischt.
Konntest du denn keinem Prinzen, keinem Vizierssobne, keinem jungen Emir deine Liebeschenken? Wie konnte dir dieser gemeine Mann so gefallen, daß du dich ihm ganzhiugabst und zwei Kinder von ihm gebarst? Aber, du Nichtswürdigc! ich werde dichund deine Kinder schlachte»; doch zuerst will ich dich auf's schmerzlichste peinigen, undso wie du unsere Ehre nicht geschont hast, werde ich dein Fleisch schonungslos zerreißenund es dir zu essen geben; auch deinem Vater will ich deine Schandthat erzählen." Sieließ sie dann gebunden auf den Boden Hinstrecken, fiel mit einem Stocke über sic herund ließ keine Stelle an ibrcm ganzen Körper, die sie nicht durchpriigeltc, bis sicganz leblos liegen blieb. Nur Alhuda ließ sie dann in eine Grube werfen, in
-TAMM
WM.
welcher Schlangen und Skorpionen waren; statt der goldenen Ringe ließ sie ihr eineschwere eiserne Kette anlegen, statt ihrer kostbaren Kleider ganz zerlumpte anzieheu;sogar ihren Kopfputz ließ sie ihr abnchmcu. Nachdem sie eine Wache vor die Grubebeordert hatte, durchmusterte sie die Geschenke ihres Vaters und ihrer Schwester, nahmeinen Theil davon heraus und legte das Uebrige in ihre Schatzkammer. Hierauf schriebsie ihrem Vater: „Wisse, daß deine Tochter einen hergelaufenen Mann von Irakgeliebt und von ihm zwei Kinder geboren hat. Sic liebt ihn noch und wollte ohne deinWissen zu ihm reisen; so wenig liegt ihr an unserer Ehre und deinem makellosen Rufe.Eine solche Dirne verdient nicht länger zu leben; darum habe ich, sobald ich ihre Absicht,zu entfliehen, kannte, sie einsperrcn lassen, bis ich dich um Rath gefragt, was mit ihrund ihren Kindern geschehen soll, damit diese Schande nicht für ewige Zeiten auf »nshafte." Diesen Brief schickte sie mit den Truppen, die ihre Schwester zu ihr begleitet