Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
577
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Vierhundert und eiuundzmanzigste Vacht.

wieder zu sich kam; aber sobald er einen zweiten Blick auf die Königin warf, sank erwieder bewußtlos zu Boden.

Ais Hassan sich erholt hatte, sah er der Königin wieder in's Gesicht undschrie so laut, daß fast das Schloß zusammenstürzte. Auf die Frage der Alten, wasdies bedeute, antwortete er:Diese ist entweder selbst meine Gemahlin, oder hat mitihr die vollkommenste Aehnlichkeit." Da sagte die Königin zur Erzieherin:DerMensch ist rasend oder er lügt; denn wie würde er sonst sagen, ich sey seine Gattin?"Entschuldige ihn!" rief die Alte,denn wer an Liebesqual leidet, für den gibt's keinMittel mehr, der gleicht einem Rasenden." Hassan weinte und sprach folgende Verse:

Ich sehe ihr Ebenbild und zerfließe vor Sehnsucht und vergieße heißeThränen auf ihrem Wohnorte und bete zu dem, der mich mit ihrer Trennungheimgcsucht, daß er mich wieder mit ihrer Vereinigung beglücke."

Schehersad verschob die Fortsetzung ihrer Erzählung auf die nächste Nacht, inwelcher sie mit folgenden Worten begann:

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Tausend und eine Nacht. II.