Vierhundert und zweiundzwunzigste Nacht.
MW
^)ann sagte Hassan, wieder zur Königin sich wendend: „Nein, bei Gott, dubist eS nicht." Die Königin sagte lachend: „Fasse dich, laß deine Tollheit und Raserei;sieh mich recht an und erkläre dich deutlicher, vielleicht ist deine Hülfe nahe." Hassansagte: „O Glückseligkeit aller Könige, Zuflucht der Reichen und der Armen! ich
habe dich wohl betrachtet und gefunden, daß du meine Gattin bist oder ihr vollkommengleichst, was willst du mehr von mir wissen?" — „Sage mir," erwiderte die Königin,„worin hat deine Gattin Aehnlichkeit mit mir?" Hassan antwortete: „Sie hat deineleuchtende Stirne, die Nöthe deiner Wangen, deinen hübschen Wuchs, deine süßenWorte, deine schöne Gesichtsbildung, deine lieblichen Augen, deinen blendendweiße»Teint." Als die Königin dies hörte, lächelte sie, schaukelte sich hin und her und warfeinen wohlgefälligen Blick auf sich selbst; Schweißtropfen bedeckten ihre Stirne, ihreWangen röthetcn sich, ihre Augenbrauen wölbten sich und ihre Augen sprühten Feuer;mit der größten Lebhaftigkeit sagte sie zur Alten: „Führe Hassan wieder in seine