Vierhundert
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dreizehnte Nacht.
Er setzte sich dann neben seine Freundin, die ihn über die Art und Weise desEntfliehens seiner Gattin auöfragte, und als er ihr Alles erzählt hatte, sagte sie:„Bei Gott, ich wollte dir rathen, das Federnkleid zu zerreißen, da machte mich derTeufel daran vergessen." Sie fuhr dann zehn Tage lang fort ihn zu trösten, er aberhatte weder Lust zu schlafen, noch zu essen, und in seiner Trostlosigkeit sprach er folgendeVerse:
»Die Liebe hat so tiefe Wurzeln in meinem Herzen gefaßt, daß mich keinandres Wesen, außer meiner Geliebten, mehr erfreut; sie gleicht an Schönheiteiner Gazelle, und mein Herz ist ihr Weideplatz. Ist meine Kraft und meineGeduld dahin, so weine ich, wenn auch meine Thränen nichts nützen."