Vierhundert und dreizehnte Vacht.
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Hassans Freundin, nunmehr überzeugt, daß alle ihre Trostworte vergebens seynwürden, ging weinend zu ihren Schwestern, fiel über sie her, küßte ihre Füße und batsie, ihrem Freunde beizustehen, daß er wieder mit seiner Gattin und seinen Kindern vereinigtwerde, und daher ein Mittel ausfindig zu machen, wie er nach den Inseln Wak Wak gelange.Sie vergoß so viele Thränen, bis endlich ihre Schwestern voller Rührung ihr sagten: „FasseMuth, wir wollen uns bemühen, ihn, so Gott will, wieder zu den Scinigen zu bringen."Indessen mußte Hassan doch auf das nächste Jahr sich vertrösten lassen, denn nurdurch einen viel vermögenden Onkel der Mädchen, welcher besonders seine älteste Nichteunaussprechlich liebte, so daß er ihr nichts versagte, konnte ihm geholfen werden.Dieser durfte aber, wenn er nicht von selbst erschien, nur jedes Jahr einmal durchWeihrauch, den er seiner Geliebten gegeben hatte, herbcigerufcn werden. Als nun derMonat Muharrcm des neuen Jahres vorüber war und der Onkel nicht ankam, sagtedie ältere Schwester zur jüngcrn: „Gib ein wenig Weihrauch her aus dem Beutel, denmir der Onkel geschenkt, und zünde Feuer an." Die Kleine that dies freudig, undkaum hatte die Aeltere Weihrauch auf's Feuer gelegt und dabei an ihren Onkel gedacht,da erhob sich ein mächtiger Staub aus der Wüste, und es kam ein alter Mann zumVorschein, auf einem Elephauten daher trabend. Die Mädchen freuten sich sehr mitihm, grüßten, umarmten, küßten ihn, setzten sich um ihn herum nnd fragten ihn, warumer diesmal so lange ausgebliebcn? Er antwortete: „Ich war bisher beschäftigt, wolltemich aber eben auf den Weg machen, als ich cuern Weihrauch roch, da warf ich mich
Tausend und eine Nacht. N-
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