Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Vierhundert

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und

zehnte Nacht.

26ehmüthig schied dann Hassan und reiste Tag und Nacht, bis er nach Bagdadkam, in die Fricdensstadt und das Heiligthum der Massiven; denn er wußte nochnicht, was in seiner Abwesenheit sich ereignet hatte. Als er zu seiner Mutter kam,fand er sie mager und abgezehrt vom vielen Wachen und Weinen und Fasten, und soschwach, daß sie ihm seinen Gruß nicht einmal erwidern konnte. Thränen waren ihreeinzige Antwort, als er sie nach seiner Frau und seinen Kindern ragte. Hassandurchsuchte ungeduldig das ganze Haus, und da er keine Spur von ihnen fand, wardsein Herz beklommen, und ganz außer sich lief er in seine Schatzkammer. Da fand erdie zerbrochene Kiste und zweifelte nicht mehr daran, daß -seine Frau ihr Federnkleidgenommen habe und mit ihren Kindern davongeflogen sey. Er ging zu seiner Mutter,die indessen sich wieder ein wenig erholt hatte, und fragte sie noch einmal nach seinerFrau und seinen Kindern. Sie schwieg eine We le, dann sagte sie:Mein Sohn,Gott vermehre dein jenseitiges Wohl für diesen Verlust! Hier sind ihre drei Gräber."Als er dies hörte, stieß er ein jämmerliches Geschrei aus, fiel in Ohnmacht und blieb ^von Morgens bis Mittags bewußtlos liegen. Seine Mutter blieb neben ihm sitzen und ^