H20 Vierhundert und sechste Nacht.
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sie batte selbst der Chalif kein Mädchen in seinem Harem. Tochfat fand so vielWohlgefallen an der Prinzessin, daß sie nicht daran dachte, sich zu baden, sondern sieimmerfort anstaunte, bis sie ganz gewaschen war und sich wieder ankleidete, wodurchihre Reize noch erhöht wurden. Tochfat folgte ihr auch, als sie mit ihrerSchwiegermutter das Bad verließ, bis an ihr Haus und merkte es sich.
Als Tochfat in's Schloß des Chalifen zur Frau Subeida kam, fragte sie diese,warum sie so lange ausgeblieben. Tochfat antwortete: „O meine Herrin, ich habeetwas Wundervolles gesehen, desgleichen ich nie, weder in diesem Schlosse, noch in derganzen Stadt Bagdad gefunden; das hat mich so beschäftigt und sich so ganz meinerSinne bemächtigt, daß ich, bei deinem Haupte! mich nicht einmal gewaschen und nichteinmal einen Tropfen Wasser berührt habe." Subeida fragte: „Und was war esdenn?" — „O meine Herrin," antwortete Tochfat, „ich habe ein Frauenzimmer imBade gesehen mit zwei Kindern wie der Mond, ihresgleichen hat man nie, weder