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seiner Macht habe, daß sie aber weine und vor Verzweiflung sich in die Hand beiße.Als seine Freundin dies hörte, ging sie mit ihm auf sein Zimmer und küßte die Erdevor der niedergeschlagenen Prinzessin und grüßte sie. Diese rief: „So schlecht behandeltihr Prinzessinnen? Ihr kennt doch meinen Vater, seine Macht, sein Reich und seineArmee; ihr wißt, daß alle Könige furchtsam vor ihm zittern wegen seiner vielenZauberer, Gelehrten, Priester, Genien, Dämonen und Truppen, welche so zahlreich sind,daß nur der erhabene Gott ihre Zahl kennt, und dennoch beherberget ihr einen Mannbei euch und macht ihn mit unfern und euren Zuständen bekannt! Wie seyd ihr zu diesemhergelaufenen Fremden gekommen?" Hassans Freundin antwortete: „O Prinzessin,der Mann hat nichts Böses vor, die Weiber sind ja doch nur für die Männer, unddie Männer für die Weiber geschaffen; er hat nur einen Blick auf dich geworfen, unddahin ist seine Gesundheit und Heiterkeit." Sie erzählte ihr dann Alles, wie sie esvon Hassan vernommen, redete ihr freundlich zu und suchte sie zu trösten, aber diePrinzessin blieb eine Weile ganz bewußtlos.
Bei diesen Worten bemerkte Schehersad den Tag und schwieg. In der nächstenNacht aber setzte sie ihre Erzählung mit folgenden Worten fort: