Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
475
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Dreihundert und zweiuudneuuzigste Nacht.

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Der Magier hob seine Hand auf und schlug Hassan, bis er weinend mit den Zähnenauf den Boden in Ohnmacht fiel. Der Magier befahl dann seinen Sklaven Feueranzuzünden. Hassan fragte:Was willst du mit dem Feuer?" Der Magier

antwortete:Sieh dieses Feuer, die Quelle des Lichts und das Symbol der Gottheit,betest du es an, gleich mir, so schenke ich dir die Hälfte meines Vermögens und gebedir meine Tochter zur Frau!" Hassan schrie:Wehe dir, du Magier! du betest dasFeuer an und nicht den allmächtigen Herrn! das ist eine abscheuliche Religion!" DerMagier erzürnte sich, fiel vor dem Feuer nieder und befahl den Sklaven, Hassanauf sein Gesicht hinzustrecken. Er nahm dann eine geflochtene Peitsche und schlug Hassan,bis seine Seiten wund waren. Hassan schrie um Hülfe, aber Niemand half ihm; er-hob daher sein Auge zum allmächtigen König und nahm seine Zuflucht zu ihm. Seine^ Thränen flösse» heftig, er verlor allen Muth und sprach folgende Verse:

! >,O Gott! du forderst Unterwerfung unter dein Unheil: ich ertrage mein

Schicksal geduldig, wen» d» es so »rillst. Man thut mir Gewalt an undverurthcilt mich mit Unreckn; verzeihe mir durch deine Gnade und hilf deinemKneckt."

! Als die Sultanin Schedersad den Tag herauskommen sah, schwieg sie, undI fuhr in der folgenden Nacht fort: