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Dreihundert »nd einnndncunzigste Nacht.
sie in ihr Haus zurück, das sie offen fand. Da sie beim Eintreten Niemand darinsah, die zwei Kisten und alles Gold vermißte, merkte sie, daß ihr Sohn verloren ftyund daß der Pfeil des Schicksals ihn getroffen. Sie schlug sich daher in's Gesicht,zerriß ihre Kleider, schrie und jammerte: „O mein Sohn! mein Sohn! Frucht meinesHerzens!" Sie sprach noch folgende erhabene Verse:
„Der Stern meines Lebens ist untergcgangcn, mein Weh und mein Jammernehmen zu, seitdem dn fern bist! Bei Gott! was nützt mir ein ferneres Dascpn,seitdem mein Hciligthnm verloren ist. Wie soll ich vor Elend wachen oderschlafen, da sic mir meinen Sohn geraubt haben! Du bist geschieden und hastdas Haus und seine Bewohner öde znrückgclaffeu. Du warst mein Beistand injeden: Unglück, mein Glanz, mein Stolz und mein Vermittler unter denMenschen. O daß cs nicht Tag würde, so lange du meinen Augen entzogenbist, damit ich dich bald zurückkehren sehe!"
Schobersad hielt hier inne und fuhr die folgende Nacht fort: