Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
471
Einzelbild herunterladen
 

Dreihundert und cinundneunzigste Nacht.

weiter:Mein Sohn, habe Geduld, es wird dir gut gehen." Mit diesen Worten

reichte er ihm die süße Speise mit Bends; er nahm sic, küßte seine Hand und stecktesic in den Mund; denn er wußte nicht, was im Verborgenen seiner harrte; der Herralles Verborgenen offenbart Geheimnisse nur nach seinem Willen! Sobald er sie abergeschluckt hatte, fiel er zu Boden.

Als der Perser ihn getroffen sah, stand er freudig auf und sagte:Bist du endlichgefallen, du Hund von Araber! schon zwei Jahre suche ich dich vergebens." Er bandihm Hände und Füße zusammen, legte ihn in eine leere Kiste, nahm auch die Goldstangenund legte sie in eine andere Kiste, die er verschloß. Er ging dann auf die Straße,holte zwei Träger und ließ die Kisten zur Stadt hinaustragen an's Ufer des Stroms,wo ein Schiff auf den Perser wartete. Als der Schiffshauptmann und die Mannschaftden Perser kommen sahen, gingen sie ihm entgegen und trugen die Kisten auf das Schiff.Der Perser aber sprach zum Hauptmann:Jetzt schnell fort! unser Geschäft ist abgethan,unser Ziel ist erreicht!" Der Hauptmann schrie den Matrosen zu, sie spannten dieSegel, und das Schiff lief mit günstigem Winde aus.

Das ist's, was den Perser und Hassan angeht; was aber seine Mutter betrifft,so hatte sie ihren Sohn bis Abends erwartet; als sie nichts mehr von ihm hörte, ging