Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
468
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Dreihundert und neunzigste Ducht.

wir um's Leben kommen können? Wenn du diese Kunst von mir gelernt haben wirst,mein Sohn, so übe sie nur einmal im Jahr aus, sie genügt dir von einem Jahrzum andern." Hassan antwortete:Du hast Recht, Herr." Er ging dann in den Ladenund setzte den Kessel über das Feuer. Der Perser fragte:Was willst du thun?"Lehre mich die Kunst." Der Perser lachte und sagte:Es gibt keinen Schutz undkeine Macht, außer bei dem erhabenen Gott! Du bist ein junger Mann ohne Verstand;eine so hohe Kunst kann man nicht so auf der Straße öffentlich lernen, die Leutewürden sagen: Hier wohnen Goldmacher. Die Obrigkeit würde es erfahren und unsum's Leben bringen. Doch wenn du diese Kunst schnell im Geheimen lernen willst, sokomm mit mir in mein Haus!" Hassan konnte nicht erwarten, bis er den Ladengeschlossen hatte und mit dem Perser auf die Straße gehen konnte. Während er damitbeschäftigt war, fielen ibm die Worte seiner Mutter ein; er dachte lange nach und bliebsieben.

Schebcrsad schloß mit diese» Worten und fuhr die folgende Nacht fort: