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2 (1839)
Entstehung
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460
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460 Dreihundert undchtuudnchtzigste Nacht.

aber zu:Küsse die Erde!" er that dies zwanzigmal und ging sehr besorgt fort, den»er fürchtete für sein und der Seinigen Leben,l Als er wieder zu seinem König kam, sagte er ihm:O König! ein mächtigerSultan ist's, der dich überfallen hat; er hat einen Sohn in dieser Stadt verloren, esist derselbe,- den du umbringen lassen wolltest. Gelobt scy Gott! daß du dich nichtübereiltest und unser Land nicht verwüstet wird." Der König sprach:Daran ist dein! schlechter Nath nicht schuld." Er ließ den Scharfrichter kommen und rief ihm zu:Woist der junge Mann, der Prinz?" Er antwortete:Herr! du hast mir befohlen, ihnungesäumt umzubringen." Der König schrie ihn an:Du Hund von einem Scharfrichter!dich werde ich ihm Nachfolgen lassen!" Derselbe sprach freudig:Herr, er lebt noch."

! Der König freute sich und sagte:Bring ihn her!" Als man ihn brachte, stand der! König vor ihm auf und sprach:Mein Sohn! ich bitte Gott um Verzeihung deinetwillen;sage doch deinem Vater nicht, wie wir gegen dich verfahren haben." Der Prinz sprach:Bei deiner Gnade! ich weiche nicht von hier, bis meine und deiner Tochter Ehre vondeinem Verdacht gereinigt ist! Wisse, deine Tochter ist Jungfrau, das Wort eines^Königssohnes bürgt dir dafür; wäre dem nicht so, so würde ich gern meinen Hals derSchärfe deines Schwertes reichen." Der König sagte:Sprichst du wahr? sage eslieber, daß wir keine zweite Schmach erleben." Er antwortete:O König! deineTochter ist eine verständige, tugendhafte Jungfrau, auch nicht der kleinste Flecken haftetauf ihrer Ehre."

Da bemerkte die Sultanin Schehersad den Anbruch des Tageö und schwieg.In der nächsten Nacht aber sprach sie: