Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
443
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Dreihundert und »ierundachtzi^ste Tlncht.

Wir wollen schon ein Mittel zur Vereinigung ersinnen, so Gott will." Sie nahmdann Abschied von ihm und ging fort, ohne zu wissen, wohin sie ihren Fuß setzte, vorLiebe und Gram. Als ihr Geliebter aus ihren Augen verschwunden war, ward ihreSehnsucht noch heftiger; sie ging in ihr Gemach, immer mit dem Prinzen beschäftigt.

Was den Prinzen angeht, so wuchs auch seine Leidenschaft immer mehr,so daß er die Süßigkeit des Schlafs nicht mehr kostete. Er erzählte dem Vezier, ^was vorgefallen, und schmachtete immer mehr. Auch die Augen der Prinzessin schlossensich nicht mehr dem Schlafe, und sie wollte nichts essen. Als Gott den folgendenMorgen zum Guten hcranleuchtcn ließ, schickte sie nach der Alten; als diese kam, fandsie die Prinzessin ganz verändert und fragte nach der Ursache. Die Prinzessin erwiderte:Das Alles ist deine Verführung, mein ganzes Unglück rührt von dir her; wo ist derGeliebte meines Herzens, der meinen Verstand besitzt?" Die Alte antwortete:Undwann hast du ihn denn verlassen? es ist ja erst eine Nacht seitdem verflossen."

Bei dieser Stelle bemerkte die Snltanin Schehersad den Anbruch des Tages undverschob die Erzäblung bis zur folgenden Nacht, wo sic also sprach: