Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Dreihundert und viernndachtzigste Nncht.

Äls er die Verse vollendet hatte, drückte sie ihn an ihre Brust und küßte ihnzwischen den Augen und auf den Mund. Dies gab ihm neues Leben. Dann klagte erihr, was er gelitten vor heftiger Sehnsucht und tiefer Liebespein, Verzweiflung undSchlaflosigkeit, wie ihn ihre Hartherzigkeit und lange Trennung geschmerzt. Als siediese Worte hörte, küßte sie ihm Hände und Füße und sprach:O Geliebter meinesHerzens! o höchstes Ziel meiner Wünsche! die Trennung höre auf, Gott lasse sie niemehr wiederkehren und mich alles Schlimme statt deiner treffen; er erhöre alle deineWünsche! Wie leid thut mir, daß wir so viel Zeit verloren, ohne uns zu sehen!Welches Herz kann deine Entfernung ertragen? Wen erfüllt nicht mit Wonne dieSüßigkeit deiner Umarmungen? Heftige Liebe hast du in mir erregt und eine beißeFlamme in meinem Busen angeschürt!" Mit diesen Worten drückte sie ihn an ihreBrust und sprach noch folgende Verse:

Tausend und eine Nacht. II