Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
440
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4^0 Dreihundert und drriuudachtzigstr Flucht.

Wenn das Licht der Sonne und das Leuchten des Mondes sich begegnen,wird das Firmament verdunkelt; wenn ihre strahlenden Wange» sich zeigen, wirddie Morgenröthe aus Scham blaß; und wen» bei ihrem Lächeln ein Blitz ausihren Zähnen leuchtet, so wird die dunkle Abenddämmerung Heller Morgen.Ihr Wuchs ist so ebenmäßig, daß, wenn sie erscheint, die Zweige des Baneifersüchtig über sic werden. Der Mond besitzt mir einen Theil ihrer Reize,die Sonne wollte sic anfechtcn, konnte cs aber nicht. Wo hat die Sonne Hüften,wie sie die Königin meines Herzens hat? Wer besitzt gleich ihr solch schöne Formund solch herrliche Tugenden? Kein Liebender kann je ihrer Liebe widerstehen,mein Auge und mein Herz bezeugen cs einstimmig! An sic war mein Herz durchLiebe gefesselt; schmachtet nicht jedes Herz vor Verlangen nach ihr? DiesePein! o meine Hoffnung! komm an des Liebenden Herz und weiche nie mehrdavon!"

Schcbersad bemerkte den Tag und erzählte die folgende Nacht weiter: