Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
426
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426 Dreihundert und achtzigste Nacht.

daß die Prinzessin in den Garten kommen wolle. Das ist, was ihn betrifft; was aberdie Alte angeht, so ging diese zur Prinzessin und sagte ihr, die Früchte seyen reif.Die Prinzessin sprach:Nun so wollen wir nach unsrer Gewohnheit in den Gartenspazieren gehen, und zwar morgen, so Gott will; benachrichtige nur den Wächter davon!"Die Amme schickte nach ihm, und als er kam, sagte ihm die Prinzessin:Wir wollenin den Garten geben; schaffe also alle deine Diener hinaus, laß kein Geschöpf Gottes

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im Garten und mache ihn recht rein!" Der Wächter sagte:Dein Wille ist mir Befehl," gingzum Prinzen und sprach zu ihm:Mein Sohn, die Prinzessin hat nach mir geschickt und mirgesagt, ich solle Niemanden im Garten lassen, denn sie wird ihn mit ihren Sklavinnenbesuche»; überlege nun, was du beginnen willst, Herr!" Der Prinz entgegnete:Ist dirjemals durch uns etwas Unangenehmes zugestoßen?"Nein, bei Gott! Herr, nichtsals Wohlthaten und Geschenke."Nun so wird dir auch in Zukunft nur Gutes durchuns zu Theil werden. Ich will mich im Garten verbergen, daß kein Mensch und keinDjinn mich sehen soll, bis die Prinzessin ihn wieder verläßt."Wenn sie dich, odernur deinen Schatten sieht, läßt sie mir den Kopf abschlagen."Ich will mich so verbergen,daß kein Mensch mich sehen soll; sep nur guten Muthes!" Bei diesen Worten überreichteer ihm hundert Dinar und sagte:Gib das aus und mache es deiner Familie bequem,laß dir wohl seyn; Alles wird nur zu deinem Besten gereichen." Als der Alte die hundert