Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
419
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Dreihundert und achtundstcbenzipste Tlacht.

Die Prinzessin erlaubte es ihnen; sie gingen daher fort, nachdem sie ihre kostbarstenKleider angezogen hatten, und klopften an dem Hause der Alten. Diese kam zu ihnenheraus, erkannte sie sogleich und drückte sie in ihre Arme, freute sich mit ihnen underwies ihnen viele Ehre, denn sie wußte, wie hoch sie bei der Prinzessin standen. Als sie ^sich niedergelassen hatten, sagten sie:O Amme! die Prinzessin hat dir verziehen undbereut, was geschehen; sic sehnt sich wieder nach dir, denn sie erinnert sich der Erziehung,die du ihr gegeben, und der Zärtlichkeit, die du für sie hattest! Sie hat daher befohlen,dich mit Ehre zu ihr zurückzubringen, und schon hat sie ein schönes Kleid für dichbereit gelegt, das nur für dich paßt. Komm also mit zu ihr!" Die Alte sprach:Daskann nie scyn und müßte ich den Todeskelch trinken. Wie kann ich zu ihr zurückkehrcn,nachdem sie mich vor meinen Freunden und Feinden so behandeln ließ, daß ich inmeinem Blute schwamm und beinahe starb; ließ sie mich nicht wie eine Hündinan den Füßen zum Schloß hinausschlcppen! Bei Gott! ich werde nie zu ihr zurückkehren,noch sie mehr bedienen, selbst wenn sie meine Augen mit Gold und Silber füllte!" DieSklavinnen sagten ihr:O Amme! das ist nicht schön von dir; wir sind nun einmal