412 Dreihundert und sechsundjiebenzigfte Nacht.
Als sie nach dem Garten kamen, sahen sie hohe Mauern, viele Bäume undBäche; Blumen dufteten, Vögel sangen und Früchte waren in Menge da, wie inden Gärten des Paradieses. An der Thüre des Hauses stand ein alter Mann. Alser sie sah, stand er vor ihnen auf und grüßte sie, sie aber erwiderten seinen Gruß.Er sprach zu ihnen: „Braucht ihr etwas, womit ich die Ehre haben kann, euch
aufzuwarten?" Der Vezier antwortete: „Wisse, o Alter! wir sind hier fremd, es istuns sehr heiß, und unsre Wohnung ist weit von hier am andern Ende der Stadt; seyalso so gut, nimm dieses Geld und kaufe uns etwas dafür zu frühstücken, öffne unsden Garten und führe uns aus einen schattigen Platz, wo wir uns abkühlen können,bis das Essen kommt; wenn wir ausgeruht baben, so geben wir wieder unsers Weges.
Sch eher sa d brach ab und fuhr die kommende Nacht, wie folgt, fort:
W /D