Dreihundert
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Als der Vezier dies hörte, sagte er: „Mein Sohn, wenn du aber in den Garten
gehst und sie dich sieht und nicht gut aufnimmt, was willst du dann thun?" Erantwortete: „O Vezier! es bleibt mir dann nichts übrig, als mein Leben zu wagen,sie mitten aus ihren Dienern herauszureißen, hinter mir auf mein Pferd zu setzen,und mit ihr in die Wüste zu fliehen. Entkomme ich, so habe ich meinen Zweck erreicht,wo nicht, so bin ich dieses schlechte Leben los."
Der Vezier svrach: „Mein Sohn, das kann nicht gut enden, du bist allein mitmir, wir sind hier fremd und dieses Land ist sehr weit von dem unsrigen entfernt; wiekannst du so etwas gegen einen der mächtigsten Könige der Zeit unternehmen, der überhunderttausend Zügel zu gebieten hat; könntest du auch seinen Truppen entkommen, sowürden die Bürger dir im Wege seyn; so darf ein verständiger Mann nicht handeln."Der Prinz entgegnete: „Was ist denn zu thun, Herr? mein Schicksal reißt mich dahin."Der Vezier sagte: „Wir wollen morgen in den Garten gehen und sehen, wie er ist
und was mit dem Wächter angefangen werden kann." Sie brachten mit diesemEntschlüsse die Nacht zu. Als Gott einen schönen Morgen heranleuchten ließ, stand derVezier auf und nahm den Prinzen mit nach dem Garten; vorher steckte er tausendDinar zu sich.