Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Dreihundert

und

fnnfnndstebenzigste Nacht.

Eie warf das Papier in heftigem Zorne weg; die Alte hob es auf und liefdamit zum Prinzen. Er nahm, öffnete und las es. Da er aber daraus merkte, daßsie immer erzürnter gegen ihn ward und ihm kein Mittel übrig schien, sich ihr zu nähernund seine Wünsche gekrönt zu scheu, entschloß er sich, sie in einer Antwort zu verwünschen.Er schrieb daher folgende Verse:

,,O Herr! befreie mich von den Fesseln meiner Liebe! Du kennst die Flamme,die mich verzehrt, und meine Sehnsucht nach einem mitleidlosen Wesen. Wielange soll ich noch in den Qualen Heister, unbefriedigter Leidenschaft leben! Wielange soll ich noch unter den Fittichen der Nacht laut und heimlich klagend Ichirre in einem bodenlosen Abgrund umher, und Niemand kommt mir zu Hülfe.

Wie lange soll ich noch vergebens Trost und Geduld gegen ihre Liebe suchen?

O Vogel der Trennung! sage mir doch einmal: du bist nun sicher gegen dieVorfälle und Tücken des Schicksals. Dn lebst ruhig mitten in deiner Heimath,während ich von meiner Familie und meinem Vaterlande getrennt bin!"

Er legte den Brief zusammen und gab ihn der Alten mit einem Beutel voneinhundert Dinar. Sie ging zur Prinzessin und gab ihr den Brief. Als diese ihn