Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Dreihundert

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und

vierundftebeuzigste Nacht.

T)er Prinz legte das Papier zusammen/ gab cs der Alten mit einem Beulet vondreihundert Dinar und sagte ihr:Nimm das, um deine Kleider waschen zu lassen!"Sie sagte:Bei Gott! verschone mich mit diesem Gelbe/ du hast mir schon Gutesgenug erwiesen." Er sprach aber:Du mußt es nehmen!" Sie nahm es an und küßteseine Hände.

Als sie zur Prinzessin gekommen war/ küßte sie den Brief und überreichte ihr ihn.Die Prinzessin sagte:Was denkst du/ o Amme! uns in solche Gefahr zu setzen durchdas Hin- und Herbringen unsrer Briese? Ich glaube/ du hast keinen Verstand/ daßdu so den Rasenden beschützest, dem ich bald den Todeskelch reichen werde." Sie lasdann den Brief und warf ihn weg; die Schweißtropfen des Zornes standen ihr zwischenden Augen, und Niemand wagte es, sie anzuredcn. Sie begab sich nach dem Schloßihres Vaters und fragte nach ihm, aber man sagte ihr, er befinde sich aus der Jagd.Sie kehrte vor Zorn zitternd zurück, ließ den Kopf hängen und redete mit Niemand einWort. Erst nach drei Stunden beruhigte sie sich, und ihr Gesicht nahm wieder seinenlieblichen Ausdruck an. Als die Alte dies bemerkte, näherte sie sich ihr, küßte die Erde