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2 (1839)
Entstehung
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401
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Dreihundert und dreiundlielienzigste Rächt. ^01

einem Unglücklichen zu, von dem alle Hülfe fern, und quäle nicht länger einenVerlassenen durch dein Verschmähen! Deine Worte drohen mir, deinem Sklaven,der dir in Allem gehorcht! Wie soll ich mich trösten, da mir Niemand dichersetzen kann? Wie soll ich mit zerknirschtem Herzen auf Milderung hoffen?

Der Mond ist mein Gesellschafter und mein Schmerz tobt die ganze Nacht; derSchlaf erquickt den Trunkenen! O meine Herrin! habe Mitleid mit einemSehnsuchtskranken: es ist ja kein Verbrechen, edle Menschen zu lieben."

Als er dies geschrieben hatte, legte er das Papier zusammen und gab es der Altennebst einem Beutel von vierhundert Dinar mit den Worten:Das ist für die Antwort."Die Alte wollte es nicht nehmen und sprach:O mein Sohn, bei Gott! du überschüttestmich mit deiner Güte; doch sey guten Muthes und freudigen Auges! ich werdedeinen Feinden zum Trotze dein Verlangen stillen." Sie nahm den Brief, ging zurPrinzessin und gab ihr denselben. Diese ward ganz blaß und sagte:O Amme! erkennedeine Thorheit, indem du mich in diesen Briefwechsel mit einem Fremdlinge verwickelthast." Diese erwiderte:O meine Gebieterin! gib mir nur eine Antwort, wie siedir in den Sinn kommt."

Die Prinzessiy nahm den Brief, las ihn und schlug die Hände über einander;endlich sagte sie:Wir sind schon einer Gefahr ausgesetzt, ohne nur zu wissen, wie

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wir dazu gekommen; vielleicht könnten wir entdeckt werden und ich meinen Nuf verlieren."Die Alte fragte:Wie so das, meine Gebieterin? Wer kann ein solches Geheimniß

Tausend und eine Nacht. II

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