Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
396
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Z90 Dreihundert und einundstebenzigste Dacht.

zu thun." Der Prinz versetzte:O meine Mutter! ich fordre nicht, daß du für michsprechen sollst, bring ihr nur ein Briefchen von mir, sonst nichts!" Sie sagte:Soschreibe, was du willst, ich will es ihr bringen." Als er dies hörte, freute er sich sehr,nahm Dinte und Papier und schrieb folgende Verse:

O Haiat Alnufus! beglücke mit deiner Nähe einen Liebenden, dendie Trennung auflöst I Mein Leben war von Freude und Wonne umgeben, undnun bringe ich die Nächte rasend und liebcStrunken zu. Muß immer fern vondir seufzen und jammern, bin stets betrübt und hoffnungslos! die ganze Nachtkoste ich keinen Schlaf und schaue immer nach den Sternen hinauf. O habeMitleid mit einem bestürzten, gequälten Liebenden, dessen Herz stets betrübt unddessen Augen wach find."

Schehersad schloß die Erzählung und fuhr in der folgenden Nacht fort:

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