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wollte nur sagen, daß, als ich nach dem Preise des Kleides fragte, er schwur, er werdenichts annehmcn, er mache es euch zum Geschenke, und so sehr ich ihn auch bat, er dochnichts von mir nahm."
Als die Prinzessin dies hörte, war sie sehr erstaunt und sprach: „Das ist höchstwunderbar! die Kaufleute reisen doch nur des Geldes willen in der Welt herum. Ersoll uns aber nicht an Freigebigkeit übertreffen; geh und bring ihm den Werth desKleideS und sieh, ob er noch was Schöneres hat als dieses." Die Alte sagte: „DeinWille ist mir Befehl!" und konnte nicht erwarten, bis sie von ihr weg war. Sie gingsogleich wieder in den Laden des Prinzen, der sich sehr freute; denn er hatte nichtgehofft, sie in den nächsten Tagen wieder zu sehen. Er stand vor ihr auf, als sie anseinem Laden hielt, und hieß sie willkommen. Sie sagte: „Die Prinzessin schickt dirhier den Werth des Kleides, nimm ihn und sieh dann, ob du noch was Schöneres hast."Der Prinz aber sprach: „Recht gerne, ich habe noch was Schöneres; doch nimm du den Werthdes Kleides, denn ich habe geschworen, ich werde nichts annehmen, nicht einen einzigenDrachmen; wenn daher die Prinzessin das Kleid nicht annehmen will, so nimm du dessenWerth." Er holte hierauf einen Pack herbei, öffnete ihn und zog ein anderes Kleidhervor, mit Perlen, rothen, blauen und gelben Rubinen und Sapphiren besetzt, vomWerthe eines Kaiserreiches. Als er es vor ihr auseinander legte, ward der ganze Bazarvon den Edelsteinen und Diamanten beleuchtet. Die Alte ward ganz entzückt von der