Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Dreihundert und stebenzigste Nacht.

Der Prinz konnte den Augenblick nicht erwarten, bis sie sich der Stadt näherten.Als sie endlich hineinkamen, fragten sie nach den Chans der Kaufleute; man zeigte sieihnen und sie stiegen dort ab mit ihren Maaren, um auszuruhen. Der Vezier dachteüber die Angelegenheit des Prinzen nach und beschloß, auf dem Bazar zu wohnen; er-jagte dem Prinzen:Wisse, mein Sohn! länger hier bleiben wird uns nichts nutzen;mir ist etwas in den Sinn gekommen, das so Gott will! zum Besten führenwird." Der Prinz sprach:Du hast recht, Vezier, thu, was du für gut findest, Gottwird dir beistehen." Der Vezier versetzte:Wir wollen auf dem Bazar einen Ladenmiethen und ich will dich für meinen Sohn ausgeben; alle Leute werden dann deineschöne Gestalt bewundern, und man wird bald in der ganzen Stadt von dir sprechen."Der Prinz sagte:Thu, was dir gut scheint!" Der Vezier machte sich sogleich auf undzog seine kostbarsten Kleider an. Der Prinz that dasselbe, steckte tausend Dinar zu sichund sie gingen mit einander aus. Sobald sie aber auf die Straße kamen, sahen ihnenalle Leute nach, denn sic verbreiteten Moschus und Kamphcrduft. Die Leute bemerkten,wie Gott den Prinzen mit so großer Schönheit, Beredsamkeit und königlichem Anstand

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