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2 (1839)
Entstehung
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WM

Dreihundert und neuunndsechzigste Nacht.

. Als er diese Verse gesprochen hatte, seufzte er tief und traurig und fiel inOhnmacht; als er wieder zu sich kam, blickte er immer zu den Sternen bis Morgens,

stand auf und kleidete sich an. Sein Diener erschien, der Prinz hob den Kopf in

die Höhe, und ließ ihn sein von Kummer entstelltes Antlitz sehen; der Diener aberbemitleidete ihn und versprach ihm, ihn mit der Geliebten zu vereinigen. Der Vezierreiste indessen Tag und Nacht, bis er wieder in seine Heimathstadt kam; er ging sogleichzum König, küßte die Erde vor ihm und erzählte ihm Alles von Anfang bis zu Ende.Als der König dies hörte, setzte er sich, stand nach einer Weile wieder aus und sprach:Ein Mann wie ich soll in einer Angelegenheit einen Gesandten schicken und nichtsausrichte»!" Hieraus befahl er einem seiner Begleiter:Laß die Zelte aus den

Magazinen nehmen und die Truppen zum Kriege aufrufen! Ich will seine Wohnungverwüsten und jede Spur von ihm vertilgen, seine Schätze rauben, seine Leute umbringenund seine Familie gefangen nehmen." Da der Prinz A rd sch i r, der neben seinem Vaterstand, diese Worte hörte, und wohl wußte, daß sein Vater ein so mächtiger Sultanwar, daß er mit seinen vielen Truppen und Verbündeten cs wohl wagen konnte, seineWohnungen zu verwüsten, seine Spur zu vertilgen und seine Familie wegzunehmen,

fürchtete er, die Prinzessin möchte durch ein solches Verfahren so erbittert werden, daß

sie sich selbst umbringe, und er dann doch seinen Zweck nicht erreiche. Er näberte