Zfß Dreihundert und fünsundsechziglie Nacht.
lassen; als ich aber nach seinem Orte kam, war er schon tobt. Gottes Barmherzigkeitsey mit ihm! Der König schickte uns dann zu Zehn ab und gab uns viel Geld, umin allen Ländern nachzusuchen, bis mich mein Glück zu dir trieb." Mit diesen Wortennahm er das Amulett und ging fort. Du hast nun, Fürst der Gläubigen! die Ursachemeines gelben Gesichts gehört! Ich kehrte hierauf nach Bagdad zurück, nahm meinGeld mit mir und miethete wieder mein altes Haus. Am Morgen nach meiner Ankunftzog ich mich an und ging nach dem Hanse Zahers, Sohn Alas, in der Hoffnung,meine Geliebte wieder zu sehen. Als ich dahin kam, sah ich die Fenster geschlossen; ichblieb eine Weile stehen und dachte über meine Lage und über die Macht des Schicksalsnach, bis ich einen Diener sah. Ich fragte ihn, was aus dem Herrn dieses Hausesgeworden? Er antwortete: „Mein Onkel! er hat sich zu dem erhabenen Gott bekehrt."Ich fragte: „Und was hat ihn zu seiner Buße veranlaßt?" Er antwortete: „Vor einigenJahren war ein Mann bei uns, mit Namen Ab ul Hassan aus Aman, den seineTochter sehr liebte; als er sie verließ, ward sie so krank, daß sie vor Gram dem Todenahe war."
Da bemerkte Schehersad den Anbruch des Tages und schloß ihre Erzählung.In der nächsten Nacht fuhr sie folgendermaßen fort: