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Dreihundert und viernndsechzigste Nacht.
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Eines Tages kam ein Schiff, mit Maaren beladen; alle Kauflente nnd Großen desLandes gingen um cinzukaufen, nnd ich mischte mich unter die Menge. Da stiegen zweiMänner vom Schiffe; man stellte ihnen zwei Stühle, auf die sie sich setzten. Die Kaufleutebegrüßten sic, sie aber befahlen dem Diener, Teppiche auszubreiten. Als dies geschehenwar, holten sie einen Sack mit Perlen und Edelsteinen, Karniol, Krystall, Korallen undandern Steinen. Dann sagten sie: „O ihr Kaufleute! heute verkaufen wir nur dieses."Die Kaufleute überbotcn dann einander, und es wurden vierhundert Dinar gelöst. Dasah mich einer der Leute, die auf dem Schiffe waren, und der früher mein Freund war,er kam herunter und grüßte mich. Er fragte mich: „Warum sprichst du nicht mit denKaufleuten?" Ich antwortete: „Das Schicksal der Welt hat mich überfallen und mir meinVermögen geraubt; ich besitze nur noch hundert Dinar; so hat die Bestimmung es gewollt."Ich schämte mich so sehr vor ihm, daß ich weinen mußte. Als er mich in diesem Zustandsah, bekam er Mitleid mit mir, und weinte mit mir. Er sagte dann den Kaufleuten,die um ihn herum waren: „Ihr scpd meine Zeugen, daß ich diesen Teppich mit Allem,was darauf ist, diesem Am an er für hundert Dinar verkaufe, obschon ich weiß, daß er nocheinmal so viel werth ist; doch schenke ich cs ihm gerne." Ich wünschte ihm viel Gutes,und alle Kaufleute lobten seine Freigebigkeit. Ich nahm die Maaren, ging damit auf