Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
372
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Z72 Dreihundert und vierundfechzigstc Nacht.

den Perlcnmarkt, und handelte ein Jahr lang. Nun war unter diesen Edelsteinen auchein Amulett von Korallen, worauf ganz feine Talismane, die ich nicht verstand, so feinwie Bienenfüße geschrieben waren; ich nahm dieses Amulett und gab es dem Makler,der damit eine Weile ausblieb, dann kam er wieder und sagte:Verkaufst du es fürzehn Drachmen?" Ich sagte:Nein, dafür gebe ich es nicht her!" Er warf cs vor michhin und ging wieder fort. Ich ließ es an einem andern Tage wieder ausrufen, da fragteer mich:Verkaufst du es für fünf Drachmen?" Ich nahm cs ihm weg und warf es vormich hin. Als ich eines Tages so dasaß, kam ein Reisender zu mir, grüßte mich undich erwiderte seinen Gruß. Er sagte:Erlaube mir, Alles, was du hier hast, genau zubetrachten." Ich antwortete:Thu was du willst." Ich ward aber mißmuthig, als ervon allen Edelsteinen nichts als dieses Amulett kaufen wollte, und eine große Freudehatte, als sein Blick darauf fiel, und daß er seine Hand küßte. Er fragte mich:Verkaufst du dies?" Ich sagte:Ja," und sah wohl, daß er eine große Luft dazuhatte. Erfragte:Wietheuer?" Ich antwortete:Wieviel hast du bei dir?" Er sagte:Zwanzig Drachmen." Ich versetzte:So laß cs nur, und gehe deines Weges!" Ersprach:Laß mir es um fünfzig Dinar!" Ich glaubte, er mache nur Spaß, und sagte:Geh, laß mich, scherze nicht mit mir, hier ist kein Ort zum Spassen!" Er sagte dann:Verkaufst du es um hundert Dinar? um zweihundert, um fünfhundert, um tausend