Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
369
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Dreihundert und dreil^idsechzigste Nacht. ZHg

wollte; sie schlug nämlich eine ihrer Sklavinnen sehr heftig, und diese sagte:Du hastdurch Schläge mir weh gethan, bei dem erhabenen Gott! ich will nun auch deinemHerzen weh thun." Sie ging hierauf zu ihrem Vater und erzählte ihm die ganzeGeschichte von Anfang bis zu Ende. Als ihr Vater dies hörte, stand er auf, kamzu mir und sagte:O Am an er! bei uns ist es Sitte, wenn Jemand arm wird, soschenken wir ihm drei Tage: du hast nun schon ein ganzes Jahr genossen." Er befahldann einem Diener:Zieh' ihm seine Kleider aus!" Man zog mir meine Kleider aus,gab mir statt derselben alte zerrissene, die keine Drachme Werth waren, und schenktemir zehn Drachmen. Der Alte sagte mir:Ich werde dich nicht schlagen und dir nichtszu leid thun, geh' nur deines Weges, bleibe nicht in diesem Lande und erwähne unsrer

niemals, sonst haftet dein Blut an deinem eigenen Halse." So ging ich gezwungen fort,ohne zu wisse» wohin.

Aller Gram von der Welt drückte mich, als ich an das Geld dachte, das ich hierhergebracht hatte, wie ich mit einer Million Dinar aus meiner Heimath gekommen war,die ich nun in dem Hause dieses verruchten Alten verschwendet hatte, und wie ich nunelend und zerknirscht Weggehen mußte. Es gibt keinen Schutz und keine Macht, außerbei Gott, dem Erhabenen! Ich blieb nur noch drei Tage in großer Verzweiflung inBagdad, und konnte weder essen noch trinken. Am vierten Tage sah ich ein Schiff,das nach Baffora ging, ich bestieg cs und gab die zehn Drachmen her. Als wir nach!Bassora kamen, ging ich hungrig auf den Markt und sah daselbst einen Gemüsehändler, ^

Tausend und eine Nacht, n

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