Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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einnn-sechzigste Nacht.

Dreihundert

Der Erzähler fuhr fort: Sie nahm die Laute, legte sie an ihren Busen, undneigte sich zu ihr 'hin, wie die Mutter zu ihrem Kinde; dann ergriff sie die Saiten undschlug einen Ton an, wie ein Kind, das nach seiner Mutter ruft. Dazu sang sie folgendeVerse:

Die Zeit ist mit dem Gegenstände meiner Liebe zuriickgckchrt, und ich kannihm Vorwürfe machen. O Freund! Da du doch wiedcrgckchrt, so trinke von demWeine, der, sobald er das Herz berührt, allen Kummer in Entzücken verwandelt.

Der Zephyr selbst stand ans und pries ihn im Becher, und ich sah den Vollmond,der einen Stern trug; wie manche Nacht habe ich mit dem Vollmond gekostüber dem Tigris, che er unterging. Dann neigte er sich zum Untergang, und cswar als ginge ein goldnes Dach über dem Wasser her."

Als sie diese Verse vollendet hatte, weinte sie heftig, wir aber waren höchst entzückt,und ganz außer uns, wegen ihrer schönen Stimme und Gestalt. Der Chalif sprachzu Jshak, indem er sich zu ihm hinneigte:Was hast du gesehen, o Jshak?" Erantwortete:O Fürst der Gläubigen! ihre Kunst ist unübertrefflich!" Der Chalif betrachtetedann den jungen Mann, und bewunderte seine Schönheit und Anmuth, obschon seinGesicht so gelb aussah, als wollte er sterben. Der Chalif sagte:Junger Mann!" Dieser

Tausend und eine Nacht. II.

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