Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
357
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Dreihundert und neunundfiinfzigste Nacht.

wollten; auf dem Wege dahin hörten sie eine bezaubernde Mädchenstimme, von einer Laute

j begleitet, folgende Verse singen:

i

! »Steh auf, Freund! der Wein ist klar und die Nachtigall singt auf den

i

! Bäumen! Wie lange noch dieses Zögern und Träumen? Erwache! das Leben

ist nur geliehenes Gut, nimm es aus der Hand eines zarten Jünglings mitBlicken der Liebe, auf dessen Wangen frische Rosen gesäet find, neben denenrothe Kirschen wachsen."

Da bemerkte die Sultanin Schehersad den Tag und brach in ihrer Erzählung ab.! In der folgenden Nacht fuhr sie fort: