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Dreihundert und neunundfünfzigste Nacht.
Eie standen dann auf und theilten viele Almosen auS; Ward aber sagte zumPrinzen: „O mein Geliebter! laß uns in's Bad gehen!" Der Prinz gewährte ihrihren Wunsch, sie aber gab Befehl, daß man das Bad auf's feinste beräuchere, undsprach folgende Verse:
„O du, der schon lange im Besitze meines Herzens ist! O du, dessenNähe jeden Kranken heilt! O du, den Niemand mir ersetzen kann! Licht meinerAugen! komm in's Bad, schon brennen die Lichter, der Boden ist mit Rosen,
Narzissen, Mprthen und Lilien bestreut, und lieblich duften Aloe und Ambra;dort will ich mein Herz erfreuen, und wenn ich dich dort sehe, will ich ausrufen:
Heil und Freude dir, o Geliebter!"
Vom Bade gingen sie in's Schloß zurück und lebten in Freude und Wonne, bisder Zerstörer aller Freuden und der Trenner aller Vergnügungen sie überfiel; das istAlles, was ich von dieser Geschichte gehört. Doch was ist das im Vergleich zur