Dreihundert und irchtuudsiinfzigstc Nacht Zg3
„Die Freude ist gekommen, Kummer und Trauer sind vorüber, wir sindnun vereinigt unfern Neidern zum Trotze. Der Athem der Vereinigung wehtwohldustend, belebt unser Herz und unfern ganzen Körper. Die Freude derGeselligkeit umleuchtet uns, und unsere frohe Botschaft verbreitet sich nach allenEnden. Glaubt nicht, daß ich vor Schmerzen weine, nein, cs sind nur Freudcthräucn,die ich vergieße. In dieser Stunde der Vereinigung vergesse ich alle Schrecknisseund Qualen der Trennung, die an dem Mark unsers Lebens gezehrt haben."
Als sie diese Verse vollendet hatte, umarmten sie sich wieder und weinten. DerPrinz sagte: „Wie süß ist diese Nacht der Freude und Gewährung!" und sprach folgendeVerse:
„Die Freuden der Vereinigung sind uns zu Theil geworden, und dieTrennungsschmerzen sind verschwunden. Freundlich naht uns jetzt der Tag, beimDurchwachen der Nächte leeren wir den Freudenkelch; wie süß und angenehm istnun das Leben! fortan wird die Liebe uns stets mehr veredeln."
GUM
UW-ff'
Sie legten sich allein nieder, kosten, recüirten Verse und tauchten in den Freudender Vereinigung unter. So vergingen, ohne daß sie es merkten, sieben Tage; als dieLeute am siebenten Tage kamen, um ihnen zu gratuliren, standen sie auf und Wardsprach folgende Verse:
Tausend und eine Nacht, n
45