Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
350
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Dreihundert «nd iiel>e»u»dfü»fzigste Uacht

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Der König schickte ihm entgegen und ließ ihm sagen:Wenn du mir nicht de» PrinzenUns ?! lwudjud bringst, so bist du abgesetzt und ich habe nichts mehr mit dir zuthun!" Als der Vezier dies hörte, ward er sehr bestürzt, denn er wußte nicht, daßWard beim König war, und konnte nicht begreifen, was er vom Prinzen wollte. Alsdieser den Vezier in diesem Zustande sah, fragte er ihn:Was hast du?" Er antwortete:Der König hat mir einen Auftrag gegeben, den ich nicht besorgen konnie; so eben ließer mir sagen: wenn du mir nicht bringst was ich dir aufgetragen, so bist du abgesetzt!"Der Prinz fragte abermals:Und wornach hat dich der König geschickt?" und er erzählteihm die ganze Sache. Da sagte der Prinz:Nimm mich mit zum König, ich willdir den Prinzen herbeischaffen." Der Vezier freute sich sehr und sagte:Sprichst dudie Wahrheit?" Er antwortete:Ja." Der Vezier ritt dann mit ihm zum König,der ihn fragte:Wo ist der Prinz?" Der Vezier antwortete:Dieser Derwisch weiß,wo er ist." Der König fragte:Weißt du, wo er ist?" Er antwortete:Er ist dirsehr nahe, was willst du von ihm? Sage mir es, ich will ihn dir herbeibringcn."Als der König dies hörte, trat er mit ihm auf die Seite und erzählte ihm, warum erihn suchen lasse. Da sagte der Prinz:Bring mir ein schönes Kleid!" Der Königbrachte es ihm; er ging damit in's Bad, reinigte und salbte sich, zog das schöne Kleidan und sagte dann dem König:Herr! ich bin Uns Alwudjud." Er sprach nochfolgende Verse: