Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
337
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mich auf diesen Berg." Als der Mann, der einer der Diener auS dem Schlöffe war,dies hörte, weinte er, umarmte ihn und sagte,: .Ich bin auch von Jspahan, Gottgrüße dich, o Freundesduft! Ich habe dort eine Base, die ich sehr liebte schon vo»meiner Kindheit an. Da kamen fremde Krieger über uns und führten uns gefangenals Beute weg, und verkauften mich dem Vezier; du kannst mich daher als deinenFreund ansehen." Mit diesen Worten führte er ihn zur Thüre des Schlosses hinein.Er sah in der Mitte des Hofs große Bäume, an denen goldne und silberne Käfige!hingen, in denen Vögel sangen. Im ersten Käfige, den er sah, war eine Turteltaube,welche die Stimme erhob, als sage sie (zu Gott):O Edler!" Als der Prinz dieseshörte, fiel er in Ohnmacht; als er wieder zu sich gekommen, sprach er folgende Verse:

O Turteltaube! fahre fort, seufze und schmachte! Bete zum Herr» undrufe: O Edler! Sage mir, rufst du vor Entzücken so aus, oder vor Schmerzen,die dein Herz drücken, oder vor Sehnsucht wegen geschiedener Freunde, nachderen Trennung du krank zurückgeblieben? oder hast du, wie ich, deine Geliebteverloren, und regt sich in dir der alte Schmerz wieder? Gott bewahre einentreuen Freund, der bis zur Verwesung untröstlich bleibt!"

Tausend und eine Nacht. II.

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