Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Dreihundert

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dreiundfnnfzigste Nacht.

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Während Ward in diesem Zustande war, sagte der Eremit zu dem Prinzen!Geh in das Thal und bring mir Dattelbaumblätter!" Er ging und brachte ihm.Der Eremit flocht Stricke daraus und machte ein Netz, wie man zum Strohtragenbraucht. Dann sagte er zum Prinzen:Geh in das Thal, brich dort junge Bäume,fülle dieses Netz damit, binde es zusammen, wirf sie in's Meer und besteige sie, vielleichtwirst du auf diese Weise zu deinem Ziele gelangen; wer Gefahr scheut, der erreichtseinen Willen nie!" Er nahm dann vom Eremiten Abschied, betete für ihn und

bestieg das Meer auf dem Netze. Da kam ein Wind von hinten, trieb ihn vomLande weg und jagte ihn immer weiter bis an das Gebirg Thakla, das er nach dreiTagen erreichte. Er stieg hier an's Land und war vor Hunger, Durst und Schmerzwie ein geschlachtetes Huhn. Doch fand er auf dem Berge viele Flüsse und Vögel, dieauf srüchtetragenden Bäumen sangen; er trank von diesen Gewässern und von denGewächsen der Erde und den Früchten gelobt sey der einzige allmächtige Gott!Als er weiter ging, sah er etwas Weißes leuchten, und sieh da! es war ein starkes,befestigtes Schloß; er ging auf die Pforte desselben zu, fand sie aber geschlossen und ^blieb hier drei Tage sitzen. Am vierten Tage ward die Pforte geöffnet, und es kam >ein Mann heraus, der vor dem Prinzen erschrack, als er ihn sah. Er fragte ihn:Wer bist du und wo kommst du her?" Der Prinz antwortete:Ich komme vonJspahan, wo ich Handel trieb, und machte eine Seereise, bis das Schiff barst, aufdem ich mich befand; ich aber rettete mich auf einem Brette, und das Schicksal warf