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Dreihundert und neunnn-vierzigste Nacht.
Äls sie diese Verse geschrieben hatte, ging sie fort, ohne zu wissen, wohin. Siedurchwanderten die Wüsten in der Länge und in der Breite, bis sie nach dem
Meere Kanus kamen. Hier wurden Zelte aufgeschlagen und ein großes Schiff kam
herangesteuert, in dem Ward mit ihren Dienern, Sklavinnen und Vorräthen eingeschifftward. Der Vezier hatte ihnen aufgetragen, das Schiff zu durchbohren, sobald sie an'sLand kommen würden, daß keine Spur davon zurückbleibe. Sie thaten,, wie ihnen derVezier befohlen, und erstatteten ihm Bericht darüber. Während dies hier geschahwar der Prinz mit dem Sultan ausgeritten; als er an der Thüre des Veziers, in der
Hoffnung, Jemanden zu sehen, vorüberritt, fand er Niemanden; er näherte sich der
Thüre und fand die Verse an der Schwelle, die oben erwähnt worden. Als er siegelesen, kam er ganz außer sich, ein unauslöschbares Feuer brannte in seinem Herzen;er ging in sein Haus zurück, hatte keine Ruhe und keine Geduld; in seinem Gemüthszustandeglich er einer Taube, die man schlachtet. Als die Nacht heranbrach, ward ihm nochgräßlicher zu Muthe; er entkleidete sich und zog Kleider eines Bettlers an, ging aus,