Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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achtun-vierzigste Nacht.

Dreihundert

SN

Äls sie diese Verse vollendet hatte, legte sie das Papier zusammen und gab esihrer Sklavin, die es nahm, um es dem Prinzen zu bringen; da begegnete ihr derVezier und fragte sie:Wo willst du hin?" Sie antwortete:Jn's Bad;" doch warsie so sehr erschrocken, daß ihr das Papier aus der Hand fiel, ohne daß sie es merkte.Als sie weg war, vermißte sie erst das Papier, sie kehrte zu ihrer Herrin um und sagteihr, was ihr mit dem Vezier vorgefallen. Indessen kam ein Diener zum Vezier, derauf seinem Throne saß, brachte ihm dieses Papier und sagte:Herr, ich habe diesesPapier vor der Thüre gefunden!" Der Vezier öffnete es, las die oben erwähntenVerse und erkannte die Schrift seiner Tochter. Er ging heftig weinend zu ihrer Mutter,die ihn fragte:Warum weinst du, mein Herr?" Er erwiderte ihr:Nimm diesesPapier und sieh, was darauf steht!" Sie nahm es, las, und fand, daß es einLiebesbrief ihrer Tochter an den Prinzen war. Sie weinte ebenfalls heftig und sagtedem Vezier:Was wird aus dieser Geschichte werden?" Der Vezier antwortete:Ichfürchte zwei Dinge für meine Tochter, denn du weißt, wieviel der Sultan auf seinenSohn hält, es könnte für uns sehr böse Folgen haben; was ist dein Rath in dieserSache?" Sie antwortete:Ich will diese Nacht das Wahlgebct verrichten und Gott