und
Dreihundert
MW!
sechsundvierzigste Nacht.
Der Chalif hieß Ghanem näher treten und sprach zu ihm: „Erzähle mir deineGeschichte!" Er erzählte ihm, was ihm in Bagdad widerfahren, wie er auf demGrabmale geschlafen und die Kiste genommen, nachdem die Sklaven weggegangenwaren, und Alles, was ihm von Anfang bis zu Ende zugestoßen. Als der Chalifmerkte, daß er aufrichtig war, machte er ihm Ehrengeschenke, behielt ihn in seinerNähe und sagte ihm: „Verzeihe mir meine Schuld!" Er verzieh es ihm und sagte:„Gehört nicht der Sklave mit Allem, was er besitzt, seinem Herrn?" Der Chalif freutesich darüber, machte ihm viele Geschenke, setzte ihm viele Einkünfte fest, und räumteihm ein eigenes Schloß ein, wohin er mit seiner Mutter und seiner Schwester Fitnah(bedeutet Verführung^ sich begab. Als der Chalif hörte, daß diese durch ihre Schönheiteine wahre Verführung sey, hielt er um sie bei GH au ein an, der ihm zur Antwortgab: „Sie ist ja deine Sklavin und ich bin dein Sklave." Der Chalif dankte und
gab ihm hunderttausend Dinar, ließ den Kadhi kommen und die Zeugen, und manschrieb an einem Tag den Ehevertrag zwischen Ghanem und Kut Alkulub, undzwischen dem Chalisen und Fit nah, und sie beschliefen ihre Frauen in einer Nacht.Des Morgens ließ der Chalif die ganze Geschichte GH an eins niederschreiben und inder Schatzkammer aufbewahren.
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